Rezept des Monats Februar 2015


flaumige Mohnknödel


Zutaten:
* 500 g BIO Topfen (normale Fettstufe)
* 50 g zerlassene Butter
* 80 g Vollrohrzucker
* 3Eier
* 50 g gemahlener Mohn
* 80 g Dinkelgries
* 40 g Vollkornbrösel
* Saft einer Zitrone
* eine Prise Salz

Zubereitung:
Die Eier schaumig rühren, mit dem Zucker und dem Zitronensaft gut verrühren. Aus dem Topfen und der Butter einen cremigen Abtrieb machen. Den Abtrieb mit allen Zutaten zur Ei-Schaummasse geben gut unterrühren.
Eine gute halbe Stunde zugedeckt im Kühlschrank rasten lassen.
In der Zwischenzeit ein einen großen Topf mit Wasser und ein wenig Salz aufstellen, das Wasser zum Simmern bringen. Aus der Teigmasse mit feuchten Händen kleine Knödel formen, ins Wasser geben und ca. 10 Minuten mehr ziehen als kochen lassen. Danach mit einem Schaumlöffel herausnehmen, abtropfen lassen und mit etwas geriebenen Mohn bestreuen.

Tipp:
Dazu passen Fruchtsaucen, insbesondere ein Mus aus Zwetschken (Powidl) oder Pflaumen.
Zum Formen der Knödel ist ein Eiskugel-Former ein bewährtes Hilfsmittel.


Mohn:
Mohn ist der Menschheit schon seit langer Zeit bekannt. Auf Tontafeln der Sumerer wurde bereits 4000 Jahre v.Chr. die medizinische Anwendung mit Opium, dem Extrakt aus dem Milchsaft des Schlafmohns, beschrieben.
Auch heute ist Papaver somniferum der wichtigste Schmerzmittellieferant. In der Antike glaubte man, dass Mohn aus den Tränen der Aphrodite gewachsen sei, als sie um Adonis trauerte. Alles, was mit Aphrodite zu tun hatte, gilt bis heute als Aphrodisiakum. Aphrodisiaka wirken durchblutungsfördernd, stimulierend auf die Nerven oder beeinflussen die Ausschüttung von Hormonen (z. B. Testosteron). Heute weiß man, dass das im Mohn enthaltene Papaverin den Blutdrang im Penis-Schwellkörper steigert und so die Potenz fördert. Auch wegen des großen Samenreichtums der Mohnkapseln galt Mohn seit jeher als Symbol der Fruchtbarkeit. Um sich zu stärken und schmerzunempfindlich zu machen, verzehrten auch die römischen Soldaten geriebenen Mohn mit Honig.



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